HOOKII Neomow X SE Mähroboter ohne Begrenzungskabel
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HOOKII Neomow X SE Mähroboter ohne Begrenzungskabel

3000
max. Fläche
5,0
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Der HOOKII Neomow X SE ist ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel für große Rasenflächen bis 3.000 m². Statt Draht, RTK-Antenne oder dauerhaftem Satellitensignal nutzt er eine Kombination aus 3D-LiDAR, Kamera und künstlicher Intelligenz. Dadurch soll er auch unter Bäumen, bei Dunkelheit und auf verwinkelten Grundstücken zuverlässig navigieren. Eine umfangreiche App-Steuerung, ein großer Akku und eine Schnittbreite von 28 cm machen ihn besonders für anspruchsvolle Gärten interessant.

Navigation ohne Begrenzungskabel und RTK-Antenne

Das zentrale Merkmal des HOOKII Neomow X SE ist die kabellose Navigation. Es muss weder ein Begrenzungsdraht im Boden verlegt noch eine RTK-Referenzstation aufgestellt werden. Das spart Installationsaufwand und erleichtert spätere Änderungen an der Gartengestaltung.

Zur Orientierung verbindet der Mähroboter 3D-LiDAR-SLAM mit kamerabasierter KI-Erkennung. LiDAR erfasst die Umgebung mithilfe von Laserimpulsen und erstellt daraus ein räumliches Modell. SLAM bedeutet, dass der Roboter gleichzeitig seine Position bestimmt und eine Karte des Grundstücks aufbaut. Die Kamera ergänzt diese räumlichen Informationen um eine visuelle Objekterkennung.

Diese Kombination hat gegenüber einer rein satellitengestützten Navigation praktische Vorteile. Der Neomow X SE ist beim Mähen nicht auf freien Himmel, WLAN oder ein Mobilfunksignal angewiesen. Er kann daher auch unter hohen Bäumen, bei dichter Bewölkung und nachts arbeiten. Für die Fernüberwachung über die App wird dagegen eine Funkverbindung benötigt.

Die angegebene Positionsabweichung liegt bei weniger als 2 cm. HOOKII nennt eine Flächenabdeckung von mindestens 95 %. Gemäht wird wahlweise in U-förmigen oder gitterartigen Bahnen, wodurch ein geordnetes Schnittbild entstehen soll.

Technische Daten und Hauptmerkmale

  • Empfohlene Rasenfläche: bis zu 3.000 m²
  • Fläche pro Mähzyklus: bis zu 700 m² unter geeigneten Bedingungen
  • Schnittbreite: 28 cm
  • Schnitthöhe: 3 bis 8,5 cm, in acht Positionen einstellbar
  • Akku: 18 V mit 13 Ah
  • Mähdauer pro Ladung: laut technischen Angaben ungefähr 180 Minuten; abhängig von Gelände und Bewuchs kann die Praxisdauer abweichen
  • Ladezeit: ungefähr 180 Minuten
  • Steigfähigkeit: bis zu 45 %
  • Schmalste befahrbare Passage: mindestens 77 cm
  • Abmessungen: 72,9 × 50,8 × 33,8 cm
  • Gewicht: etwa 17 kg
  • Material: Kunststoff und Aluminiumlegierung
  • Konnektivität: WLAN, Bluetooth und 4G
  • Mobilfunk: 1 GB Datenvolumen inklusive; auch die Nutzung einer eigenen SIM-Karte wird unterstützt
  • Wasserschutz: IPX5
  • Mähdeck: schwimmend gelagert und mit Schutz gegen Grasansammlungen
  • Hinderniserkennung: LiDAR, Kamera und mechanischer Stoßfänger
  • Bedienung: automatisch und per App steuerbar
  • Montage: keine aufwendige Vormontage erforderlich

Kartierung, Mähbereiche und Sperrzonen

Vor dem ersten regulären Einsatz wird die Rasenfläche kartiert. Dabei fährt der Roboter beziehungsweise der Nutzer die Grenzen der vorgesehenen Mähzonen ab. Das ist besonders hilfreich, wenn Rasenflächen ohne feste bauliche Trennung an Beete, Wiesen oder andere Bereiche angrenzen.

In der App lassen sich mehrere Arbeitsflächen anlegen. Diese können über definierte Fahrwege miteinander verbunden werden. Ebenso können virtuelle Sperrzonen für Pools, Blumenbeete, Spielbereiche, Gartenmöbel oder empfindliche Pflanzen eingerichtet werden. Bereits angelegte Zonen lassen sich später bearbeiten, ohne den gesamten Garten neu kartieren zu müssen.

Im Alltag wird die Einrichtung überwiegend als verständlich und schnell beschrieben. Bei einfachen Flächen war der Roboter teilweise nach weniger als einer Stunde betriebsbereit. Verwinkelte Grundstücke mit vielen Büschen können hingegen mehrere Kartierungsversuche erfordern. Die Qualität der ersten Karte ist entscheidend dafür, wie effizient der Mähroboter später arbeitet.

Die Mindestbreite von 77 cm sollte bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Sehr dicht stehende Büsche oder schmalere Durchgänge kann der Neomow X SE nicht regulär mähen. Eine großzügigere Durchfahrtsbreite bietet mehr Spielraum beim Wenden und kann die Arbeitszeit verkürzen.

App-Steuerung und individuelle Mähpläne

Die HOOKII-App dient als zentrale Steuerung. Sie wird für die Einrichtung, Kartenverwaltung und Anpassung der Mähprogramme verwendet. Der Roboter unterstützt drei voreingestellte Mähmodi. Darüber hinaus können eigene Einstellungen gespeichert werden.

Über die App sind unter anderem folgende Funktionen verfügbar:

  • Kartenverwaltung: Mähflächen, Verbindungswege und Sperrzonen erstellen oder nachträglich anpassen
  • Zeitplanung: Mähzeiten für unterschiedliche Tage und Bereiche festlegen
  • Zoneneinstellungen: Schnitthöhe, Mähmuster und Mährichtung je nach Bereich konfigurieren
  • Statusanzeige: Arbeitsfortschritt und aktuellen Zustand kontrollieren
  • Fernsteuerung: Einstellungen über WLAN oder 4G abrufen und ändern
  • Software-Updates: Aktualisierungen drahtlos installieren
  • Fortsetzungsfunktion: Nach dem Laden an der zuvor unterbrochenen Stelle weitermähen

Die App gilt insgesamt als intuitiv und bietet viele Einstellmöglichkeiten. Vereinzelt wird die Gestaltung als weniger übersichtlich als bei etablierten Wettbewerbern empfunden. Vor allem Statistiken und Änderungen an Detailparametern könnten komfortabler aufbereitet sein. Die grundlegenden Funktionen für Kartierung, Zeitplanung und Zonenverwaltung funktionieren jedoch zuverlässig.

Hinderniserkennung und Sicherheit

Das 360-Grad-Erkennungssystem kombiniert Laser- und Kameradaten. Es ist darauf ausgelegt, Objekte ab ungefähr 15 cm Höhe und 1 cm Breite zu erkennen. Dazu können Menschen, Haustiere, Spielzeug oder kleinere Tiere wie Igel gehören. Der Roboter plant anschließend eine Ausweichroute, anstatt blind gegen das Objekt zu fahren.

In der praktischen Nutzung wird die Hinderniserkennung wiederholt positiv hervorgehoben. Auch in Gärten mit Bäumen, Sträuchern und anderen Hindernissen fährt sich der Mäher vergleichsweise selten fest. Ein freier und aufgeräumter Rasen bleibt dennoch empfehlenswert. Dünne Schnüre, flache Gegenstände, kleine Äste oder teilweise verdeckte Objekte können für jedes optische Erkennungssystem schwierig sein.

Die KI-Hinderniserkennung ersetzt daher keine grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen. Während des Mähens sollten sich keine Kinder unbeaufsichtigt auf der Fläche befinden. Auch sehr kleine Tiere können nicht unter allen Bedingungen garantiert erkannt werden.

Mähleistung auf großen und unebenen Flächen

Mit seiner Schnittbreite von 28 cm ist der Neomow X SE für große Grundstücke ausgelegt. Der 13-Ah-Akku ermöglicht lange Arbeitseinsätze. In der Praxis werden Laufzeiten von mindestens zwei Stunden und bearbeitete Flächen von etwa 500 m² oder mehr pro Ladung genannt. Unter optimalen Bedingungen sind laut Spezifikation bis zu 700 m² möglich.

Das schwimmend gelagerte Mähdeck passt sich Bodenwellen an. Dadurch soll die eingestellte Schnitthöhe auch auf weniger ebenen Flächen möglichst konstant bleiben. Eine Anti-Verstopfungsbarriere reduziert Grasansammlungen am Mähwerk. Große, angetriebene Vorderräder können ungefähr 4 cm hohe Hindernisse überwinden.

Auch auf Grundstücken, die eher einer unebenen Wiese als einem ebenen Zierrasen entsprechen, fällt die Mähleistung überwiegend positiv aus. Grenzen ergeben sich bei tiefen Mulden, lockerem Boden und stark ausgefahrenen Stellen. Der Neomow X SE besitzt keinen Allradantrieb. Vor dem Einsatz kann es deshalb sinnvoll sein, Löcher aufzufüllen und steile Übergänge zu entschärfen.

Die maximale Steigung von 45 % entspricht einem Winkel von rund 24 Grad. Dieser Wert gilt unter günstigen Bedingungen. Nasses Gras, lose Erde oder Unebenheiten können die tatsächlich bewältigbare Steigung reduzieren.

Schnittbild und Rasenzustand

Der Roboter mäht systematisch in geplanten Bahnen. Das führt zu einem gleichmäßigeren Ergebnis als bei Geräten, die sich überwiegend nach dem Zufallsprinzip bewegen. Der Mähwinkel kann verändert werden, damit keine dauerhaft sichtbaren Fahrspuren oder harten Übergänge entstehen.

Die Schnitthöhe zwischen 3 und 8,5 cm deckt sowohl kürzere Zierrasenflächen als auch etwas höher gehaltene Gebrauchsrasen ab. Als alltagstaugliche Einstellung werden beispielsweise 5,5 cm genannt. Die optimale Höhe hängt von Rasenart, Wetter und Jahreszeit ab.

Vor dem ersten Einsatz sollte sehr hohes Gras mit einem normalen Rasenmäher gekürzt werden. Bei einer Ausgangshöhe von deutlich mehr als 10 cm kann das Ergebnis ungleichmäßig ausfallen und das Mähdeck stärker belastet werden. Wie die meisten Mähroboter ist auch der Neomow X SE eher für regelmäßige Pflege als zum Kürzen stark überwachsener Flächen gedacht.

Ladestation in Garage oder Innenbereich

Ein ungewöhnlich flexibles Merkmal ist die Platzierung der Ladestation. Sie muss nicht direkt innerhalb der Mähfläche stehen. Stattdessen kann ein eigener Ladeweg angelegt werden, über den der Roboter selbstständig zu seiner Station fährt. Damit ist eine Installation in einer Garage oder einem geschützten Innenbereich möglich.

Das kann den Mäher vor Regen, direkter Sonne und unbefugtem Zugriff schützen. Gleichzeitig muss der Weg zur Ladestation eben und ausreichend breit sein. Auf unebenem Boden kann es vereinzelt vorkommen, dass die Ladekontakte beim Andocken nicht sauber aufeinandertreffen. Eine exakt waagerechte und stabile Aufstellung der Station reduziert dieses Risiko.

Nach dem Aufladen kehrt der Roboter zur unterbrochenen Stelle zurück. Dadurch lassen sich auch größere Flächen bearbeiten, die nicht innerhalb einer einzigen Akkuladung abgeschlossen werden können.

Erfahrungen im praktischen Einsatz

Mehrere wiederkehrende Punkte prägen den Alltag mit dem HOOKII Neomow X SE:

  • Einfache Inbetriebnahme: Installation und erste Einrichtung gelingen auf übersichtlichen Grundstücken vergleichsweise schnell
  • Zuverlässige Navigation: Hohe Bäume und verwinkelte Gartenbereiche beeinträchtigen die Orientierung weniger als bei satellitenabhängigen Systemen
  • Gutes Mähbild: Die systematische Routenplanung sorgt für gleichmäßige Bahnen und reduziert ausgelassene Stellen
  • Flexible Zonenverwaltung: Mehrere Rasenflächen, Sperrzonen und Verbindungswege lassen sich gezielt definieren
  • Lange Akkulaufzeit: Besonders auf Grundstücken von 1.000 bis 1.800 m² wird die Kapazität als großzügig wahrgenommen
  • Weniger Festfahren: Die kombinierte Hinderniserkennung funktioniert auch bei zahlreichen Bäumen und Sträuchern überzeugend
  • Schneller Support: Der Kundendienst wird wiederholt als kompetent, freundlich und reaktionsschnell beschrieben
  • Lernaufwand bei komplexen Flächen: Viele Büsche, enge Durchgänge und unregelmäßige Grenzen können die Kartierung erschweren

Die zahlreichen positiven Erfahrungen sind vielversprechend. Die bisherige Bewertungsbasis ist jedoch noch relativ klein. In einer Verkaufsquelle erreicht das Gerät zwar durchschnittlich 5,0 von 5 Sternen bei 19 Bewertungen, eine andere externe Einordnung kommt insgesamt auf die Note „Gut“ (2,10). Langzeiterfahrungen über mehrere Mähsaisons sind deshalb für die abschließende Beurteilung von Haltbarkeit und Ersatzteilversorgung besonders relevant.

Vorteile des HOOKII Neomow X SE

  • Kein Begrenzungskabel: Gartenflächen können ohne Erdarbeiten eingerichtet und später leichter verändert werden
  • Keine RTK-Antenne erforderlich: Es muss keine Referenzstation mit freier Sicht zum Himmel installiert werden
  • Navigation ohne dauerhaftes Funknetz: Der eigentliche Mähbetrieb funktioniert auch ohne WLAN oder Mobilfunk
  • Für große Flächen geeignet: Die maximale Kartierungsfläche von 3.000 m² deckt auch weitläufige Grundstücke ab
  • Präzise LiDAR- und Kameraerkennung: Hindernisse und räumliche Strukturen werden aus mehreren Sensordaten erfasst
  • Gute Leistung unter Bäumen und bei Nacht: Fehlendes Sonnenlicht oder eingeschränkter Satellitenempfang sind weniger problematisch
  • Umfangreiche App-Funktionen: Mähzonen, Sperrbereiche, Zeitpläne und individuelle Einstellungen sind zentral verwaltbar
  • Großer Akku: Lange Mähzyklen verringern die Zahl der Ladeunterbrechungen
  • Variable Schnitthöhe: Der Bereich von 3 bis 8,5 cm eignet sich für unterschiedliche Rasentypen
  • Leiser Betrieb: Der Mäher kann vergleichsweise unauffällig arbeiten
  • Geschützte Ladestation möglich: Die Station kann über einen definierten Weg außerhalb der Rasenfläche angefahren werden
  • Austauschbarer Akku: Der Energiespeicher ist nicht dauerhaft fest verbaut und kann bei Bedarf ersetzt werden

Nachteile und mögliche Einschränkungen

  • Mindestens 77 cm breite Durchgänge nötig: Sehr schmale Bereiche zwischen Beeten oder Büschen bleiben unter Umständen ungemäht
  • Kein Allradantrieb: Stark unebener, nasser oder lockerer Boden kann die Traktion begrenzen
  • Kartierung braucht Sorgfalt: Komplexe Gärten können mehrere Versuche oder spätere Anpassungen erfordern
  • Andocken abhängig vom Untergrund: Eine schief stehende Ladestation kann zu Kontaktproblemen führen
  • App mit Verbesserungspotenzial: Detailmenüs und Statistiken könnten übersichtlicher gestaltet sein
  • Restarbeiten an Kanten möglich: Wie bei vielen Mährobotern kann entlang von Mauern, Beeten und schmalen Randbereichen Nacharbeit nötig bleiben
  • Verarbeitung nicht durchgehend unumstritten: Neben überwiegend positiven Eindrücken gibt es externe Kritik an einzelnen Verarbeitungsdetails
  • Noch begrenzte Langzeiterfahrung: Die Haltbarkeit über viele Jahre lässt sich derzeit nur eingeschränkt beurteilen
  • Abhängigkeit von Software: Navigation und Funktionsumfang sind stark an App, KI-Algorithmen und zukünftige Aktualisierungen gebunden

Vereinzelte Hinweise auf Probleme mit Hinterrädern sollten nicht überbewertet werden, solange sie nicht durch eine größere Zahl vergleichbarer Fälle bestätigt sind. Bei der Übernahme des Geräts empfiehlt sich dennoch eine kurze Kontrolle von Rädern, Gehäuse, Mähdeck und Ladekontakten.

Reinigung und Pflege

Dank IPX5-Schutz lässt sich das Chassis mit einem normalen Wasserstrahl reinigen. Anschließend sollte die Oberfläche mit einem trockenen Tuch abgewischt werden. Ein Hochdruckreiniger ist nicht empfehlenswert, da der starke Druck Dichtungen, Lager und elektronische Komponenten beschädigen kann.

Für einen zuverlässigen Betrieb sind einige regelmäßige Pflegeschritte sinnvoll:

  • Mähdeck kontrollieren: Grasreste und festgesetzten Schmutz regelmäßig entfernen
  • Klingen prüfen: Stumpfe oder beschädigte Messer rechtzeitig austauschen
  • Räder säubern: Erde und nasses Gras aus dem Profil entfernen, damit die Traktion erhalten bleibt
  • Sensoren sauber halten: Kamera und LiDAR-Abdeckungen vorsichtig mit einem weichen Tuch reinigen
  • Ladekontakte pflegen: Kontakte an Roboter und Station trocken sowie frei von Oxidation halten
  • Untergrund der Station prüfen: Die Basis muss eben, fest und dauerhaft ausgerichtet stehen
  • Software aktualisieren: Verfügbare OTA-Updates können Navigation und Funktionsumfang verbessern
  • Winterlagerung vorbereiten: Gerät reinigen, trocken und frostfrei lagern sowie die Hinweise zur Akkupflege beachten

Vor Arbeiten am Mähdeck muss der Roboter vollständig ausgeschaltet werden. Beim Umgang mit den Klingen sind schnittfeste Handschuhe ratsam.

Für wen eignet sich der Neomow X SE?

Der HOOKII Neomow X SE richtet sich vor allem an Besitzer großer oder in mehrere Bereiche aufgeteilter Gärten. Besonders interessant ist er, wenn kein Begrenzungskabel verlegt werden soll und eine RTK-Antenne wegen hoher Bäume, Gebäuden oder fehlender freier Sicht ungeeignet wäre.

Auch für Grundstücke mit wechselnden Mähzonen und häufigen Änderungen bietet die virtuelle Kartierung Vorteile. Pools, Beete und Spielbereiche können ohne Umbau am Kabelsystem ausgespart werden. Wer eine geschützte Ladestation in der Garage benötigt, erhält zudem mehr Installationsfreiheit als bei vielen klassischen Modellen.

Weniger geeignet ist der Mähroboter für Flächen mit zahlreichen Durchgängen unter 77 cm, sehr tiefen Bodenlöchern oder dauerhaft schlammigen Steigungen. In solchen Gärten sind vor der Anschaffung genaue Messungen und gegebenenfalls kleinere Anpassungen am Gelände sinnvoll.

Fazit

Der HOOKII Neomow X SE Mähroboter ohne Begrenzungskabel verbindet eine große Flächenleistung mit moderner 3D-LiDAR- und Kamera-Navigation. Seine wichtigsten Stärken sind die präzise Orientierung ohne RTK-Station, die flexible Zonenverwaltung, der große Akku und die zuverlässige Arbeit unter Bäumen oder bei Dunkelheit.

Im Alltag überzeugen vor allem das geordnete Mähbild, die Hinderniserkennung und die vielen Einstellmöglichkeiten. Einschränkungen bestehen bei sehr schmalen Passagen, schwierigen Bodenverhältnissen und der noch ausbaufähigen App-Darstellung. Auch die Ladestation sollte sorgfältig ausgerichtet werden.

Für große, komplexe Gärten bis 3.000 m² ist der Neomow X SE damit eine interessante Alternative zu kabelgebundenen oder rein satellitengestützten Mährobotern. Voraussetzung ist, dass Durchfahrtsbreiten und Geländeverhältnisse zum Gerät passen und die erste Kartierung gewissenhaft durchgeführt wird.

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HOOKII Neomow X SE Mähroboter ohne Begrenzungskabel Erfahrungen

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Nach gründlicher Recherche entschieden wir uns für den Hookii Neomow X SE mit LiDAR und Kamera, da wir weder Begrenzungskabel noch RTK wollten. Seit vier Wochen bewältigt er unser großes, unebenes Grundstück mit zahlreichen Hindernissen zuverlässig. Einrichtung, App-Steuerung, Mähbereiche und Sperrzonen sind unkompliziert. Die manuelle Kartierung ist besonders praktisch. Auch der leistungsstarke Akku überzeugt. Ein fehlendes Stationsdach wurde vom Kundenservice innerhalb eines Tages nachgeliefert. Insgesamt sind wir sehr zufrieden.

Wegen der hohen Bäume und des verwinkelten Gartens war ich zunächst skeptisch, ob Kartierung und Mähen zuverlässig funktionieren. Doch der Hookii überzeugt vollständig. Die Karte ließ sich problemlos erstellen, ganz ohne WLAN, Router oder Kabel. Ich bin äußerst zufrieden und halte das Gerät zu diesem Preis für ein echtes Schnäppchen.

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