Der WORX Landroid S Mähroboter WR130E, auch als Landroid S300 bezeichnet, übernimmt die regelmäßige Pflege kleiner Rasenflächen bis 300 m². Mit WLAN-Steuerung, automatischer Mähplanung und austauschbarem 20-V-Akku richtet er sich vor allem an Besitzer kompakter Gärten. Seine Stärken liegen im sauberen Schnitt, im leisen Betrieb und in der flexiblen App-Steuerung. Vor dem Kauf sollten jedoch der Installationsaufwand, die Beschaffenheit des Grundstücks und die notwendige Nacharbeit an Rasenkanten berücksichtigt werden.
Technische Daten und Hauptmerkmale
Der WORX WR130E ist ein kompakter, akkubetriebener Rasenroboter. Er mäht selbstständig innerhalb einer Fläche, die zuvor mit einem Begrenzungsdraht festgelegt wird.
- Empfohlene Rasenfläche: bis 300 m²
- Abmessungen: 50,7 × 36,1 × 20,5 cm
- Gewicht: 7,9 kg
- Schnittbreite: 18 cm
- Schnitthöhe: zwischen 20 und 50 mm einstellbar
- Mähsystem: rotierender Messerteller mit drei kleinen Messern
- Maximale Steigung: bis 35 %
- Stromversorgung: 20-V-Lithium-Ionen-Akku mit 2,0 Ah
- Akkusystem: WORX PowerShare mit austauschbarem Akku
- Angegebene Laufzeit: ungefähr 60 Minuten pro Ladung
- Ladezeit: abhängig von Akku, Ladezustand und Betriebsbedingungen
- Steuerung: WLAN-App und Bedienelemente am Gerät
- Bluetooth: nicht vorhanden
- Geräuschpegel: etwa 64,2 dB Schallleistung beziehungsweise 44,2 dB Schalldruck
- Material und Farbe: Kunststoffgehäuse in Schwarz und Orange
- Gerätegarantie: zwei Jahre
- Akkugarantie: ein Jahr
Die tatsächliche Laufzeit kann von den Nennwerten abweichen. Auf leichtem Gelände berichten Nutzer teilweise von deutlich längeren Mähzyklen. Gleichzeitig kann das vollständige Laden in der Praxis mehrere Stunden beanspruchen. Einfluss haben unter anderem Steigungen, Graslänge, Akkuzustand und die Anzahl der Wendemanöver.
Navigation und automatischer Mähbetrieb
Die AIA-Navigation soll dem Landroid S helfen, enge Passagen, Ecken und verwinkelte Gartenbereiche effizient zu bewältigen. Der Roboter fährt die Fläche nicht wie ein klassischer Rasenmäher in sichtbaren parallelen Bahnen ab. Seine Route kann daher zunächst zufällig wirken. Durch das häufige Mähen werden die unterschiedlichen Bereiche dennoch nach und nach erfasst.
Bis zu vier Mähzonen lassen sich einrichten. Das ist bei Gärten mit schmalen Verbindungen oder räumlich getrennten Abschnitten hilfreich. Vollständig voneinander getrennte Rasenflächen bleiben allerdings unpraktisch: Ohne befahrbare Verbindung muss der Mäher umgesetzt oder die Ladestation versetzt werden.
Der automatische Mähplan kann unter anderem an die Rasenfläche, die Rasensorte und Wetterinformationen angepasst werden. Ein Regensensor unterbricht den Betrieb bei stärkerem Niederschlag. Nach einer einstellbaren Verzögerung setzt der WORX Mähroboter seine Arbeit fort.
App-Steuerung und Bedienung
Über die WORX Landroid App lassen sich Mähzeiten, Wochentage und weitere Einstellungen festlegen. Der Roboter kann außerdem manuell gestartet oder zur Ladestation zurückgeschickt werden. Eine stabile WLAN-Abdeckung im Garten verbessert die Erreichbarkeit und erleichtert Firmware-Updates.
Die App wird häufig als übersichtlich und einfach bedienbar beschrieben. Zeitpläne können minutengenau eingerichtet werden, sodass der Mähroboter beispielsweise vormittags und nachmittags arbeitet. Vereinzelt treten jedoch Schwierigkeiten bei der ersten WLAN-Verbindung oder beim späteren Zugriff auf den Roboter auf.
Direkt am Gerät erfolgt die Bedienung über ein Display und Tasten. Einige Status- und Fehleranzeigen bestehen aus Codes und sind ohne Bedienungsanleitung nicht immer selbsterklärend. Es empfiehlt sich deshalb, das Handbuch bereits vor der Installation bereitzuhalten.
Installation von Begrenzungsdraht und Ladestation
Vor dem ersten Einsatz muss die zu mähende Fläche mit dem Begrenzungsdraht eingefasst werden. Im Lieferumfang befinden sich 100 m Draht und 130 Heringe. Für einfache Grundstücke mit etwa 200 m² kann diese Menge ausreichen. Bei verwinkelten Flächen, Inseln, Beeten oder einer Gartengröße nahe 300 m² wird dagegen häufig zusätzliches Material benötigt.
Die Erstinstallation erfordert sorgfältige Planung. Abstände zu Mauern, Zäunen, Beeten, Teichen und erhöhten Rasenkanten müssen eingehalten werden. Eine ungünstige Drahtposition kann dazu führen, dass breite Grasstreifen stehen bleiben oder der Roboter an Engstellen festfährt.
Für die erste Testphase sollte der Draht oberirdisch mit Heringen befestigt werden. So lässt sich sein Verlauf leichter korrigieren. Nach einigen Wochen wird er normalerweise vom Gras überwachsen und ist kaum noch sichtbar. Alternativ kann er wenige Zentimeter tief in den Boden gelegt werden.
Auch die Position der Ladestation ist wichtig. Die Zufahrt muss eben und frei von Hindernissen sein. Wird eine Garage verwendet, dürfen Querstreben oder enge Einfahrten den Roboter nicht blockieren. Andernfalls können die Antriebsräder an einer Stelle durchdrehen und den Boden beschädigen.
Mähleistung in der Praxis
Das Schnittergebnis gehört zu den am häufigsten genannten Stärken des WORX Landroid S WR130E. Bei regelmäßigem Betrieb werden jeweils nur kurze Grasspitzen abgeschnitten. Der feine Rasenschnitt bleibt als natürlicher Dünger auf der Fläche liegen. Dadurch wirkt der Rasen nach einigen Tagen häufig dichter und gleichmäßiger.
Auch in verwinkelten Gärten kann der kleine Landroid gute Ergebnisse erzielen. Schmale Rasenabschnitte und Rampen werden bewältigt, sofern sie richtig in die Drahtführung eingebunden und nicht zu uneben sind. Zeitpläne mit einem oder zwei Einsätzen pro Tag reichen für viele kleinere Flächen aus.
Die Arbeitslautstärke fällt angenehm niedrig aus. Das Betriebsgeräusch wird überwiegend als leises Summen wahrgenommen. Dennoch sollten lokale Ruhezeiten beachtet werden, insbesondere bei einem geplanten Betrieb am Abend, in der Nacht oder an Sonn- und Feiertagen.
Verhalten an Hindernissen und auf schwierigem Gelände
Kollisionssensoren erkennen feste Hindernisse wie Bäume oder größere Pflanzgefäße. Der Roboter berührt das Objekt, ändert seine Richtung und setzt die Fahrt fort. Empfindliche oder junge Pflanzen sollten trotzdem durch eine stabile Umrandung oder eine Begrenzungsdraht-Insel geschützt werden. Kleinere Hindernisse können sonst weggeschoben oder überfahren werden.
Zum Schutz besitzt der WR130E außerdem Blockade- und Anhebesensoren sowie eine PIN-Sperre. Optionale Erweiterungen ermöglichen je nach Ausstattung zusätzliche Hinderniserkennung, Ortung oder Sprachsteuerung.
Unebenes Gelände kann problematisch sein. In kleinen Vertiefungen, an steilen Kanten oder auf weichem Boden können die Räder durchdrehen. Das beeinträchtigt nicht nur die Navigation, sondern kann auch Löcher und kahle Stellen verursachen. Vor der Installation sollten Senken aufgefüllt, lose Äste und Steine entfernt sowie steile Übergänge entschärft werden.
Rasenkanten und notwendige Nacharbeit
Der WR130E besitzt keine Cut-to-Edge-Technologie. Der Messerteller reicht daher nicht bis unmittelbar an die Außenseite des Gehäuses. Entlang von Mauern, Zäunen und erhöhten Beeteinfassungen bleibt meist ein schmaler Grasstreifen stehen.
Wie viel Nacharbeit notwendig ist, hängt stark von der Gartengestaltung ab. Neben bodengleichen Pflastersteinen kann der Roboter weiter über die Kante fahren und näher schneiden. Bei hohen Begrenzungen ist regelmäßiges Nachschneiden mit einem Rasentrimmer erforderlich. Für Grundstücke mit vielen langen Randbereichen kann daher ein größeres Landroid-Modell mit Kantenschneidefunktion besser geeignet sein.
PowerShare-Akku als praktischer Vorteil
Der herausnehmbare 20-V-PowerShare-Akku ist mit weiteren passenden WORX-Geräten kompatibel. Wer bereits einen WORX Rasentrimmer, Laubbläser oder Akkuschrauber aus derselben Plattform besitzt, kann geeignete Akkus flexibel verwenden.
Der Wechselakku erleichtert außerdem einen späteren Austausch. Der Mähroboter muss bei nachlassender Akkuleistung nicht allein deshalb ersetzt oder aufwendig geöffnet werden. Vor der Verwendung anderer PowerShare-Akkus sollte auf deren Abmessungen und Kompatibilität geachtet werden.
Lieferumfang
Zum serienmäßigen Lieferumfang gehören die wesentlichen Komponenten für die Einrichtung eines kleinen, einfach geschnittenen Rasens:
- WORX Landroid S WR130E
- 20-V-Lithium-Ionen-Akku WA3551.3
- Ladestation
- Netzteil und Ladekabel
- 100 m Begrenzungsdraht
- 130 Heringe zur Drahtbefestigung
- Acht Nägel zur Befestigung der Ladestation
- Neun Messer mit passenden Schrauben
- Schraubenschlüssel
Bei komplexen Grundstücken sollten zusätzlicher Begrenzungsdraht, Verbinder und Heringe direkt eingeplant werden.
Vorteile des WORX Landroid S WR130E
- Gutes Schnittbild: Regelmäßiges Mähen sorgt für einen gleichmäßigen und gepflegt wirkenden Rasen.
- Für kleine Gärten konzipiert: Abmessungen, Schnittbreite und Flächenleistung passen gut zu Grundstücken bis 300 m².
- Leiser Betrieb: Das zurückhaltende Arbeitsgeräusch ermöglicht flexible Einsatzzeiten.
- App-Steuerung: Mähzeiten und Wochentage können komfortabel geplant werden.
- Wetterabhängige Planung: Bei stärkerem Regen pausiert der Mähroboter automatisch.
- Wechselbarer Akku: Das PowerShare-System erleichtert Austausch und Mehrfachnutzung.
- Geeignet für verwinkelte Flächen: Die Navigation kommt bei korrekt verlegtem Draht auch mit Engstellen zurecht.
- Steigfähig: Hänge mit bis zu 35 % Steigung sind unter passenden Bodenbedingungen befahrbar.
- Erweiterbar: Optionale Module ergänzen Funktionen wie Hinderniserkennung oder Ortung.
- Umfangreiche Sicherheitsfunktionen: Kollisions-, Blockade- und Anhebesensoren sowie PIN-Schutz erhöhen die Betriebssicherheit.
Nachteile und mögliche Einschränkungen
- Keine Cut-to-Edge-Funktion: Rasenkanten müssen je nach Gestaltung regelmäßig manuell nachgeschnitten werden.
- Aufwendige Erstinstallation: Das korrekte Verlegen des Begrenzungsdrahtes kostet Zeit und erfordert sorgfältige Planung.
- Begrenztes Installationsmaterial: 100 m Draht und 130 Heringe reichen bei verwinkelten oder größeren Flächen nicht immer aus.
- Abhängigkeit von WLAN: Für die komfortable Fernsteuerung ist eine stabile WLAN-Abdeckung erforderlich.
- Mögliche Verbindungsprobleme: App und Roboter sind nicht in jeder Umgebung dauerhaft zuverlässig erreichbar.
- Empfindlich gegenüber Bodenunebenheiten: Löcher, steile Rasenkanten und weicher Untergrund können zum Festfahren führen.
- Teilweise lange Ladepausen: Je nach Betriebsbedingungen kann der Ladevorgang deutlich länger als ein Mähzyklus dauern.
- Erklärungsbedürftige Geräteanzeige: Fehlercodes sind ohne Handbuch nicht immer verständlich.
- Probleme bei getrennten Flächen: Rasenbereiche ohne befahrbare Verbindung erfordern manuelles Umsetzen oder eine alternative Installation.
Pflege und Wartung
Regelmäßige Kontrollen verbessern das Schnittbild und reduzieren Störungen. Vor allen Wartungsarbeiten muss der Mähroboter ausgeschaltet und gegen unbeabsichtigtes Starten gesichert werden.
- Messer kontrollieren: Stumpfe, beschädigte oder blockierte Messer sollten gedreht beziehungsweise ersetzt werden.
- Messerteller reinigen: Festgesetztes Gras kann die freie Bewegung der Messer beeinträchtigen.
- Räder säubern: Erde und nasses Schnittgut reduzieren die Traktion, besonders an Steigungen.
- Sensoren freihalten: Schmutz an den Sensorbereichen kann das Verhalten an Hindernissen beeinflussen.
- Ladekontakte prüfen: Saubere Kontakte unterstützen einen zuverlässigen Ladevorgang.
- Begrenzungsdraht kontrollieren: Nach Gartenarbeiten sollte auf Unterbrechungen oder gelöste Heringe geachtet werden.
- Rasenfläche vorbereiten: Äste, Spielzeug, Steine und dünne Kabel müssen vor dem Mähen entfernt werden.
- Keine aggressive Reinigung: Wasserstrahl, Hochdruckreiniger und scharfe Reinigungsmittel sind zu vermeiden.
- Winterlagerung vorbereiten: Gerät und Akku sollten gereinigt, trocken und frostfrei gelagert werden.
Für wen eignet sich der WORX WR130E?
Der WORX Landroid S WR130E Mähroboter eignet sich besonders für kleine Rasenflächen zwischen etwa 50 und 300 m². Seine kompakte Bauweise ist für Vorgärten, Reihenhausgärten und Grundstücke mit schmaleren Passagen interessant. Besitzer weiterer WORX-Akkugeräte profitieren zusätzlich vom PowerShare-System.
Weniger passend ist das Modell für sehr unebenes Gelände, zahlreiche getrennte Rasenbereiche oder Grundstücke mit langen Rasenkanten an Mauern und Zäunen. Auch wer überhaupt keine manuelle Kantenpflege durchführen möchte, sollte ein Modell mit randnahem Mähsystem in Betracht ziehen.
Fazit
Der WORX Landroid S Mähroboter WR130E ist ein leistungsfähiger Gartenhelfer für kleine Rasenflächen. Er überzeugt vor allem durch ein gutes Mähergebnis, leisen Betrieb, eine praktische App und den austauschbaren PowerShare-Akku. Nach einer sorgfältigen Installation kann er die laufende Rasenpflege weitgehend selbstständig übernehmen.
Die größten Einschränkungen sind die fehlende Cut-to-Edge-Funktion, mögliche WLAN-Probleme und die Anfälligkeit für Löcher oder steile Geländekanten. Zudem reicht das beiliegende Installationsmaterial bei komplexen Grundstücken nicht immer aus. Wer einen möglichst ebenen Garten bis 300 m² besitzt und gelegentlich die Rasenkanten nacharbeitet, erhält dennoch einen vielseitigen und komfortabel steuerbaren Mähroboter.
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WORX Landroid S Mähroboter WR130E Erfahrungen
Der Landroid S liefert auf rund 300 m² ein sehr gutes, leises und zuverlässiges Mähergebnis. Einrichtung und App-Steuerung funktionieren problemlos, auch enge Passagen meistert er sicher. Negativ fallen der knappe Umfang von Begrenzungsdraht und Heringen, der schlecht sitzende Netzstecker sowie die lange Ladezeit auf. Zudem bleiben Rasenkanten zur manuellen Nacharbeit stehen. Für kleinere Flächen ist er dennoch empfehlenswert. Wegen der besseren Kantenschneidefunktion entschied ich mich letztlich für den Landroid M. Insgesamt vier Sterne.
Der Landroid wurde schnell geliefert und trotz unseres verwinkelten, etwa 300 Quadratmeter großen Gartens problemlos eingerichtet. Für das Verlegen des Begrenzungsdrahts benötigten wir rund zwei Stunden und zusätzlich 100 Meter Kabel. Nach zwei Wochen überzeugt das Mähergebnis vollständig. Der Rasen wirkt gepflegter als je zuvor. Der Roboter bewältigt mehrere Bereiche, Rampen und Hindernisse zuverlässig. Dank WLAN lässt er sich bequem per benutzerfreundlicher App steuern. Kleine Pflanzen sollten wegen seiner Kraft geschützt werden. Insgesamt bin ich sehr zufrieden.
Trotz des hohen Preises überzeugt mich der Mähroboter. Die Einrichtung war zunächst schwierig, da WLAN und Begrenzungsdraht nicht erkannt wurden. Danach ließ er sich über die übersichtliche App problemlos planen und arbeitet zweimal täglich sehr leise. Einige Stellen an der selbst gebauten Garage musste ich mit Draht sichern. Seitdem bleibt er nicht mehr hängen. Der Rasen wirkt gepflegt, und Mäuseschäden gingen deutlich zurück. Nach einer regnerischen Woche nutzten die Mäuse jedoch die Mähpause und beschädigten etwa ein Drittel der Fläche.
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WORX Landroid S Mähroboter WR130E: Fragen & Antworten
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