MOVA LiDAX Ultra 1600 Mähroboter mit 4G-Modul

MOVA LiDAX Ultra 1600 Mähroboter mit 4G-Modul

1600
max. Fläche
4,3
160 Bewertungen*
50+ Mal im letzten Monat gekauft
Preis ca. ~ 854
aktuellen Preis abrufen*

*Anzeige. Preis ggf. zzgl. Versandkosten. Als Amazon-Partner verdient diese Website an qualifizierten Verkäufen. Für den Käufer entstehen dabei keine Mehrkosten.

Der MOVA LiDAX Ultra 1600 mit 4G-Modul richtet sich an größere und komplex aufgebaute Gärten. Der Mähroboter benötigt weder ein Begrenzungskabel noch eine RTK-Antenne. Stattdessen orientiert er sich mit 360°-3D-LiDAR, Frontkamera und künstlicher Intelligenz. Geordnete Mähbahnen, eine bewegliche Messerscheibe und umfangreiche App-Funktionen sollen den Pflegeaufwand deutlich reduzieren. Besonders interessant ist das Modell für Grundstücke mit mehreren Rasenbereichen, wechselnden Hindernissen oder unzureichender WLAN-Abdeckung.

Die wichtigsten technischen Daten

Der MOVA LiDAX Ultra 1600 ist für Rasenflächen von bis zu 1.600 m² ausgelegt. Diese Angabe beschreibt die verwaltbare beziehungsweise empfohlene Gesamtfläche. Sie bedeutet nicht, dass der Roboter 1.600 m² mit einer einzigen Akkuladung mäht.

  • Flächenleistung: für Rasenflächen bis 1.600 m² ausgelegt
  • Navigation: 360°-3D-LiDAR und KI-gestützte 1080p-Frontkamera
  • Installation: ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Referenzstation
  • Akku: 5,0 Ah
  • Mähdauer: ungefähr 90 Minuten pro Akkuladung
  • Ladezeit: rund 65 Minuten
  • Schnittbreite: 20 cm
  • Schnitthöhe: elektronisch von 3 bis 10 cm einstellbar
  • Mähwerk: drei freischwingende Messer und seitlich verschiebbare Messerscheibe
  • Kantenschnitt: Annäherung an erhöhte Kanten bis auf etwa 5 cm
  • Steigfähigkeit: bis zu 45 %, abhängig von Boden und Witterung
  • Überfahrbare Hindernisse: bis etwa 4 cm Höhe
  • Mindestbreite für Durchfahrten: rund 60 cm
  • Kartenverwaltung: zwei unabhängige Karten und bis zu 150 Zonen
  • Mobilfunk: integriertes 4G-Link-Modul
  • Geräuschpegel: angegeben mit etwa 57 dB
  • Gewicht: 13,8 kg
  • Abmessungen: rund 66 × 44 × 27 cm
  • Farbe und Gehäuse: grau, überwiegend aus Kunststoff

Mit einer Schnittbreite von 20 cm ist der MOVA LiDAX Ultra 1600 kompakt genug für schmalere Passagen. Gleichzeitig benötigt das Gehäuse ausreichend Raum zum Wenden. Vor dem Kauf sollten daher die Breite von Wegen, Toren und Engstellen sowie der Platz für die Ladestation geprüft werden.

Navigation ohne Begrenzungskabel und RTK

Das zentrale Merkmal des MOVA Mähroboters ohne Begrenzungskabel ist seine UltraView-2.0-Navigation. Das LiDAR-System tastet die Umgebung dreidimensional ab. Eine Frontkamera ergänzt diese Daten und hilft dabei, Rasenflächen, Hindernisse und Grundstücksstrukturen zu erkennen.

Dadurch ist keine Leitung entlang der Rasenkante erforderlich. Auch ein RTK-Mast mit freier Sicht zum Himmel entfällt. Das ist besonders praktisch in Gärten mit hohen Bäumen, Gebäuden oder häufig veränderten Bereichen. Die Ladestation benötigt lediglich einen geeigneten Standort mit Stromanschluss und wird mit Erdschrauben befestigt.

Die erste Gartenkarte kann automatisch oder manuell angelegt werden. In vielen Fällen gelingt die Grundeinrichtung schnell. Bei geschwungenen Grenzen, offenen Übergängen zum Nachbargrundstück oder eng an Beeten verlaufenden Kanten lohnt sich jedoch eine manuelle Nachbearbeitung. So lassen sich die Grenzen genauer setzen und unnötig große Sicherheitsabstände vermeiden.

Geordnete Mähbahnen statt Zufallsprinzip

Der LiDAX Ultra 1600 fährt den Rasen in U-förmig angeordneten Bahnen ab. Das wirkt strukturierter als bei älteren Mährobotern, die ihre Richtung nach dem Zufallsprinzip wechseln. Die regelmäßigen Bahnen sorgen für ein gleichmäßiges Schnittbild und können den Rasen optisch ordentlicher erscheinen lassen.

Über die MOVAhome-App lassen sich unter anderem Mährichtung, Zeitplan und Arbeitsweise festlegen. Je nach Einstellung kann der Roboter schneller oder besonders gründlich mähen. Sinkt der Akkustand, fährt er selbstständig zur Ladestation. Nach dem Laden setzt er die Arbeit an der zuvor unterbrochenen Stelle fort.

Im praktischen Einsatz wird die Navigation überwiegend als präzise und ruhig beschrieben. Mehrere Nutzer berichten von gleichmäßigen Ergebnissen auf Flächen zwischen etwa 700 und 1.100 m². Solche Grundstücke werden allerdings nicht mit nur einer Akkuladung bearbeitet. Der Roboter teilt die Arbeit in mehrere Mäh- und Ladephasen auf.

Kantenschnitt mit UltraTrim 1.0

Für die Randbearbeitung besitzt das Gerät eine seitlich verschiebbare Messerscheibe. Sie fährt näher an Mauern, Hecken und erhöhten Einfassungen entlang als ein mittig montiertes Mähwerk. Bei geraden Kanten bleibt üblicherweise ein Abstand von ungefähr 5 cm. An ebenerdigen Pflaster- oder Wegkanten kann der Roboter mit einem Rad über den Übergang fahren und das Gras nahezu bündig schneiden.

Die Erfahrungen mit dieser Funktion hängen stark von der Gartengestaltung ab. Gerade und sauber kartierte Ränder werden häufig gut erfasst. Bei unregelmäßigen Mauern, geschwungenen Beeten oder zu vorsichtig gesetzten Kartengrenzen kann dennoch Nacharbeit mit einem Rasentrimmer erforderlich sein. Eine sorgfältige manuelle Kartierung verbessert das Ergebnis oftmals deutlich.

Der Begriff Kantenschnitt sollte daher nicht mit einer vollständigen Entfernung jedes Grashalms an allen Begrenzungen gleichgesetzt werden. Im passenden Garten reduziert UltraTrim den manuellen Aufwand, ersetzt ihn aber nicht unter allen Bedingungen vollständig.

Hinderniserkennung und Sicherheit für den Garten

Die Kombination aus 3D-Punktwolken und Kamera soll mehr als 300 Arten von Hindernissen unterscheiden. Dazu zählen beispielsweise Bäume, Gartenmöbel, Bälle, Schuhe, Spielzeug und Tiere. Der Abstand beim Umfahren lässt sich in der App anpassen.

Größere und gut sichtbare Gegenstände werden im Alltag meist zuverlässig erkannt. Auch Gartenmöbel, Baumstämme und Spielzeug umfuhr der Roboter in vielen Anwendungen ohne Probleme. Schwieriger sind sehr flache oder teilweise im Gras liegende Objekte. Dünne Kabel, flach abgelegte Schläuche, kleine Werkzeuge oder niedriges Spielzeug können übersehen werden.

Trotz KI-Erkennung sollte die Rasenfläche daher vor jedem Mähvorgang kontrolliert werden. Die Hinderniserkennung ist eine zusätzliche Sicherheitsstufe, aber kein Ersatz für einen aufgeräumten Garten. Das gilt besonders in Haushalten mit kleinen Kindern, Haustieren oder frei lebenden Kleintieren.

Hebesensoren, Feststecksensoren und eine gut erreichbare Stopptaste ergänzen die Sicherheitsausstattung. Außerdem stehen ein PIN-Schutz und Benachrichtigungen beim Anheben oder Verlassen des kartierten Bereichs zur Verfügung.

Fahrwerk, Steigungen und schwieriger Untergrund

Der Mähroboter besitzt Hinterradantrieb und große Profilräder. Er kann laut Spezifikation Steigungen von bis zu 45 % bewältigen. Das entspricht etwa 24°. Kleinere Unebenheiten, Vertiefungen und Hindernisse bis ungefähr 4 cm Höhe stellen auf festem Boden meist kein Problem dar.

Die maximale Steigung ist jedoch als Grenzwert zu verstehen. Auf Hängen muss der Roboter häufiger korrigieren und benötigt mehr Energie. Beim Wenden können die angetriebenen Räder kurz durchdrehen. Dadurch sind kleine Abrieb- oder Schadstellen im Rasen möglich. Dieser Effekt tritt vor allem auf trockenem, lockerem oder bereits geschwächtem Untergrund auf.

Auch sandiger Boden, Schlamm und nasses Gefälle können die Traktion deutlich verschlechtern. Der LiDAX Ultra 1600 ist kein Allrad-Mähroboter. Für dauerhaft sehr steile, weiche oder stark durchnässte Grundstücke ist ein Modell mit vier angetriebenen Rädern unter Umständen besser geeignet.

App-Steuerung und Zonenverwaltung

Die MOVAhome-App für Android und iOS übernimmt einen großen Teil der Bedienung. Alternativ stehen am Gerät ein Farbdisplay, ein Drehregler und Funktionstasten zur Verfügung.

  • Kartierung: automatische Erfassung oder manuelles Abfahren der Grenzen
  • Sperrzonen: Schutz von Beeten, Spielbereichen, Teichen oder empfindlichen Stellen
  • Zeitpläne: individuelle Mähzeiten für einzelne Rasenabschnitte
  • Zonenverwaltung: bis zu 150 Bereiche mit eigenen Einstellungen
  • Mehrere Karten: zwei voneinander unabhängige Grundstückskarten
  • Verbindungspfade: festgelegte Wege zwischen getrennten Rasenflächen
  • Schnitthöhe: elektronische Einstellung zwischen 3 und 10 cm
  • Mährichtung: Anpassung der Fahrbahnen an die Form des Gartens
  • Hindernisempfindlichkeit: veränderbarer Sicherheitsabstand
  • Fernsteuerung: manuelles Bewegen des Roboters über die App
  • Firmware-Updates: Aktualisierungen direkt über das Internet

Die App wird überwiegend als übersichtlich und funktional wahrgenommen. Aufgrund der vielen Optionen ist dennoch eine kurze Eingewöhnung nötig. Besonders bei der ersten Kartierung lohnt es sich, die Einstellungen für Sicherheitsabstand, Randbearbeitung und Sperrzonen sorgfältig zu prüfen.

Zwei getrennte Karten sind hilfreich, wenn Vorder- und Hintergarten nicht direkt miteinander verbunden sind. Auch voneinander getrennte Grundstücksbereiche lassen sich dadurch mit einem Gerät verwalten, sofern der Roboter zwischen ihnen transportiert oder über einen geeigneten Verbindungspfad geführt werden kann.

4G-Modul und TrueGuard-Überwachung

Das fest integrierte 4G-Modul ermöglicht den Zugriff auf den Mähroboter, wenn im Garten kein stabiles WLAN vorhanden ist. Statusabfragen, Fernsteuerung und Standortverfolgung sind dadurch auch unterwegs möglich. Der Mobilfunkservice ist für das erste Jahr enthalten. Vor dem Ablauf sollte geprüft werden, welche Kosten und Bedingungen anschließend gelten.

Die 4G-Verbindung unterstützt außerdem den Diebstahlschutz. Verlässt das Gerät den kartierten Bereich oder wird es angehoben, kann eine Benachrichtigung gesendet werden. Echtzeitortung, PIN-Code und Alarmfunktion erschweren eine unbemerkte Mitnahme. Ein Steckplatz für einen optionalen AirTag bietet eine weitere Möglichkeit zur Ortung.

Mit TrueGuard kann der Roboter zudem Patrouillenfahrten durchführen und Kameraaufnahmen von Ereignissen erstellen. Einzelne Nutzer heben die Qualität der Bilder und Videos positiv hervor. Wer diese Funktion verwendet, sollte jedoch Datenschutz und Persönlichkeitsrechte beachten. Die Kamera darf nicht ohne Weiteres öffentliche Wege oder fremde Grundstücke überwachen.

Sprachbefehle über Amazon Alexa und Google Assistant werden ebenfalls unterstützt. Eine Einbindung in Home Assistant ist über inoffizielle HACS-Integrationen möglich, gehört aber nicht zur regulären Plug-and-play-Ausstattung.

Akkulaufzeit und tatsächliche Flächenleistung

Der 5,0-Ah-Akku ermöglicht ungefähr 90 Minuten Mähbetrieb, gefolgt von rund 65 Minuten Ladezeit. Wie viel Fläche in einem Durchgang bearbeitet wird, hängt von zahlreichen Faktoren ab:

  • Gelände: Steigungen und Unebenheiten erhöhen den Energieverbrauch.
  • Graslänge: Hohes oder dichtes Gras belastet den Mähmotor stärker.
  • Mähmodus: Eine gründliche Einstellung benötigt mehr Zeit als ein schneller Modus.
  • Hindernisse: Häufige Ausweichmanöver reduzieren die Flächenleistung.
  • Zonenform: Viele enge oder verwinkelte Bereiche verlängern die Fahrstrecke.
  • Wendevorgänge: Kurze Bahnen verursachen mehr Richtungswechsel.
  • Bodenhaftung: Durchdrehende Räder und Korrekturen kosten zusätzliche Energie.

Die Rückmeldungen zur Akkureichweite fallen entsprechend unterschiedlich aus. Größere Flächen von über 1.000 m² werden zuverlässig gepflegt, benötigen aber mehrere Ladezyklen. Vereinzelt wurde eine deutlich geringere Reichweite beobachtet, insbesondere bei Steigungen oder während der ersten Einrichtungsphase. Eine Fläche von 1.600 m² kann daher je nach Garten einen großen Teil des Tages oder länger beanspruchen.

Für die Kaufentscheidung ist wichtiger, ob der Roboter die gesamte Fläche innerhalb des gewünschten Zeitfensters selbstständig bearbeiten kann. Eine hohe Flächenangabe ist nicht mit einer ebenso hohen Leistung pro Akkuladung gleichzusetzen.

Erfahrungen aus dem Alltag

Besonders häufig werden die einfache Installation, die geordneten Fahrbahnen und der leise Betrieb gelobt. Das fehlende Begrenzungskabel spart Zeit und macht spätere Änderungen an Beeten oder Rasenflächen leichter. Auch die Einrichtung von Sperrzonen und Zeitplänen gelingt meist ohne lange Einarbeitung.

Die Hinderniserkennung funktioniert bei deutlich sichtbaren Objekten überzeugend. In Gärten mit Kindern kann der Roboter beispielsweise um Bälle oder größeres Spielzeug herumfahren. Flache Gegenstände sollten trotzdem entfernt werden.

Der Geräuschpegel von rund 57 dB wird als angenehm niedrig empfunden. Dadurch ist ein Betrieb am Abend möglich, ohne die Umgebung so stark zu belasten wie mit einem Benzinmäher. Lokale Ruhezeiten gelten dennoch weiterhin.

Kritischer fallen einzelne Erfahrungen auf schwierigem Untergrund aus. Sandige Stellen, steile Hänge oder nasser Rasen können zu Traktionsproblemen führen. Vereinzelt wurde auch von Festfahren, Problemen beim Andocken und unnötig wiederholten Anfahrversuchen berichtet. Diese Punkte erscheinen nicht in allen Anwendungen, zeigen aber, dass Standort, Kartierung und Bodenbeschaffenheit großen Einfluss auf die Zuverlässigkeit haben.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Keine Kabelinstallation: Begrenzungsdraht und RTK-Antenne entfallen vollständig.
  • Präzise Navigation: LiDAR und Kamera ermöglichen geordnete Mähbahnen und detaillierte Gartenkarten.
  • Gute Zonenverwaltung: Zwei Karten und bis zu 150 Bereiche eignen sich für komplexe Grundstücke.
  • Überzeugendes Schnittbild: Die U-förmige Routenplanung erzeugt gleichmäßige Bahnen.
  • Verbesserter Kantenschnitt: Das verschiebbare Mähwerk kommt an geeigneten Grenzen nah an den Rand.
  • Leiser Betrieb: Mit rund 57 dB arbeitet das Gerät vergleichsweise unauffällig.
  • Umfangreiche App: Zeitpläne, Sperrzonen, Mährichtung und Schnitthöhe lassen sich flexibel einstellen.
  • 4G serienmäßig: Fernzugriff und Ortung funktionieren auch ohne WLAN im Garten.
  • Diebstahlschutz: PIN, Alarm, Standortverfolgung und App-Benachrichtigungen erhöhen die Sicherheit.
  • Automatische Fortsetzung: Nach dem Laden setzt der Roboter den unterbrochenen Mähvorgang fort.

Nachteile

  • Kanten nicht immer vollständig sauber: An geschwungenen oder erhöhten Rändern bleibt teilweise Handarbeit nötig.
  • Begrenzte Laufzeit pro Ladung: Große Flächen benötigen mehrere Mäh- und Ladezyklen.
  • Kein Allradantrieb: Schlamm, loser Sand und schwierige Hänge können die Traktion überfordern.
  • Mögliche Rasenschäden beim Wenden: Die profilierten Hinterräder können punktuell Spuren hinterlassen.
  • Flache Hindernisse bleiben ein Risiko: Dünne Schläuche, Kabel oder kleine Gegenstände können übersehen werden.
  • Aufwendige Feineinstellung: Komplexe Grundstücke profitieren von manueller Kartierung und angepassten Sicherheitsabständen.
  • Relativ großes Gehäuse: Enge Wege und der Stellplatz der Ladestation müssen vorher ausgemessen werden.
  • Folgekosten bei 4G möglich: Der enthaltene Mobilfunkservice ist auf ein Jahr begrenzt.
  • Kunststoffoberfläche empfindlich: Kontakte mit Mauern oder Ästen können sichtbare Kratzer verursachen.

Aufstellung und Pflege

Die Ladestation sollte auf einer möglichst ebenen, festen Fläche stehen. Vor und neben der Station ist ausreichend Platz für das Einfahren und Wenden erforderlich. Eine ungünstig platzierte Station kann Andockprobleme verursachen. Direkte Engstellen, starke Gefälle und weicher Boden unmittelbar vor der Ladestation sollten vermieden werden.

Für eine zuverlässige und langfristige Nutzung sind einige Pflegeschritte sinnvoll:

  • Mähwerk kontrollieren: Grasreste regelmäßig von Messerscheibe und Rädern entfernen.
  • Nur trocken reinigen: Groben Schmutz mit Bürste oder feuchtem Tuch lösen; keinen Hochdruckreiniger verwenden.
  • Messer prüfen: Stumpfe, verbogene oder beschädigte Klingen rechtzeitig austauschen.
  • Unterseite inspizieren: Kabel, Sensorbereiche und bewegliche Teile auf Beschädigungen kontrollieren.
  • Ladekontakte säubern: Verschmutzte Kontakte können das Laden und Andocken beeinträchtigen.
  • Nasse Flächen meiden: Mähen auf durchnässtem oder schlammigem Boden belastet Rasen, Fahrwerk und Gehäuse.
  • Firmware aktuell halten: Updates können Navigation und Hinderniserkennung verbessern.
  • Rasen aufräumen: Kabel, Schläuche, Werkzeuge und flaches Spielzeug vor dem Start entfernen.
  • Winterlagerung beachten: Gerät und Ladestation entsprechend den Vorgaben geschützt und frostfrei lagern.

Die drei freischwingenden Messer gehören zu den typischen Verschleißteilen. Ihr Austausch ist unkompliziert und verursacht im Vergleich zu komplexen Messerbalken meist überschaubare Kosten.

Für wen eignet sich der MOVA LiDAX Ultra 1600?

Der MOVA LiDAX Ultra 1600 eignet sich besonders für größere Rasenflächen zwischen etwa 1.000 und 1.600 m², die regelmäßig und ohne manuelle Kabelinstallation gepflegt werden sollen. Seine Stärken spielt er auf ebenen bis moderat geneigten Grundstücken mit festen Böden, mehreren Zonen und klar definierbaren Grenzen aus.

Auch für getrennte Vorder- und Hintergärten ist das Modell interessant. Die zwei Karten, zahlreichen Zonen und individuellen Zeitpläne bieten deutlich mehr Flexibilität als einfache Mähroboter. Das 4G-Modul ist ein zusätzlicher Vorteil für Feriengrundstücke, große Gärten ohne flächendeckendes WLAN oder Nutzer, die Wert auf Fernzugriff und Ortung legen.

Weniger geeignet ist das Gerät für dauerhaft schlammige Flächen, sehr steile Hänge oder Grundstücke mit vielen niedrigen, schwer erkennbaren Gegenständen. Wer einen vollkommen wartungsfreien Kantenschnitt erwartet, sollte ebenfalls realistisch bleiben.

Fazit

Der MOVA LiDAX Ultra 1600 Mähroboter mit 4G-Modul verbindet eine unkomplizierte Installation mit moderner LiDAR-Navigation, geordneten Mähbahnen und umfangreicher App-Steuerung. Besonders überzeugend sind der Verzicht auf Begrenzungskabel und RTK-Antenne, die flexible Kartenverwaltung sowie der angenehm leise Betrieb.

Der Kantenschnitt ist an geraden und ebenerdigen Übergängen stark, erreicht bei unregelmäßigen Grenzen aber nicht immer ein vollständig nacharbeitsfreies Ergebnis. Auch die Hinderniserkennung arbeitet gut, kann sehr flache Objekte jedoch übersehen. Auf festen, moderat geneigten Rasenflächen ist das Fahrwerk leistungsfähig; bei Sand, Nässe und anspruchsvollen Hängen zeigen sich die Grenzen des Hinterradantriebs.

Insgesamt ist der MOVA LiDAX Ultra 1600 ein moderner und vielseitiger Mähroboter für große, auch komplex gegliederte Gärten. Wer die Karte sorgfältig einrichtet, den Rasen frei von flachen Gegenständen hält und mehrere Ladezyklen einplant, erhält eine komfortable Lösung mit gutem Mähbild und hoher funktionaler Ausstattung.

zur Produkt Detailseite*

*Anzeige. Preis ggf. zzgl. Versandkosten. Als Amazon-Partner verdient diese Website an qualifizierten Verkäufen. Für den Käufer entstehen dabei keine Mehrkosten.

MOVA LiDAX Ultra 1600 Mähroboter mit 4G-Modul Erfahrungen

Der Mova Lidax Ultra 1600 arbeitet seit mehreren Wochen zuverlässig auf meinem über 1.000 m² großen Rasen. Die Einrichtung gelingt unkompliziert, lediglich die erste Kartierung erfordert etwas Geduld. Kanten werden sauber gemäht, Hindernisse sicher erkannt und der Betrieb ist angenehm leise. Über die übersichtliche App lassen sich Zeitpläne und Sperrzonen einfach festlegen. Besonders praktisch ist der Verzicht auf ein Begrenzungskabel. Insgesamt bietet das Gerät ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis und eignet sich hervorragend für größere Gärten.

Der MOVA LiDAX Ultra überzeugt mit starker Mähleistung und einfacher Einrichtung per App. Dank präziser Kartierung navigiert er zuverlässig durch den Garten und sorgt für ein gleichmäßiges Schnittbild. Besonders positiv sind der leise Betrieb und das gründliche Mähen entlang der Kanten. Insgesamt ein leistungsstarker Mähroboter, den ich klar empfehlen kann.

Da wir bereits gute Erfahrungen mit einem Mova-Saugroboter gemacht haben, fiel die Wahl auf den Mova LiDAX Ultra 1600. Die Einrichtung war trotz fehlender Grundstücksabgrenzung unkompliziert. Seit zwei Wochen mäht er zuverlässig rund 1100 Quadratmeter mit mehreren Akkuladungen. Auf lockerem Sand hat er gelegentlich Schwierigkeiten, und selten fährt er sich fest. Spielzeug erkennt und umfährt er zuverlässig. Insgesamt ist er eine enorme Arbeitserleichterung.

weitere Bewertungen (160)*

*Anzeige. Preis ggf. zzgl. Versandkosten. Als Amazon-Partner verdient diese Website an qualifizierten Verkäufen. Für den Käufer entstehen dabei keine Mehrkosten.

MOVA LiDAX Ultra 1600 Mähroboter mit 4G-Modul: Fragen & Antworten

zur Produkt Detailseite*

*Anzeige. Preis ggf. zzgl. Versandkosten. Als Amazon-Partner verdient diese Website an qualifizierten Verkäufen. Für den Käufer entstehen dabei keine Mehrkosten.

MOVA LiDAX Ultra 1600 Mähroboter mit 4G-Modul — Alternativen

600
50+verkauft
letzten Monat
TerraMow V600 Mähroboter mit Garage
849 €*
TerraMow V600 Mähroboter mit Garage
4.8(95)
1200
100+verkauft
letzten Monat
Dreame A2 1200 Mähroboter
849 €*
Dreame A2 1200 Mähroboter
3.9(244)
800
100+verkauft
letzten Monat
Mammotion Yuka Mini 2 800 LiDAR Mähroboter
849 €*
Mammotion Yuka Mini 2 800 LiDAR Mähroboter
4.3(229)
1200
100+verkauft
letzten Monat
Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro Care Kit Mähroboter
849 €*
Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro Care Kit Mähroboter
3.8(161)
alle Mähroboter ansehen

* Preise ggf. zzgl. Versand. Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Seite verlinkt auf ausgewählte Online-Shops, von denen ggf. eine Vergütung bezahlt wird. Für den Käufer entstehen dabei keine Mehrkosten. DatenschutzImpressum